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Welche KI ist die beste für Unternehmen? Empfehlung je Aufgabe mit Preis und Datenschutz

Welche KI die beste ist, hängt an der Aufgabe. Im unabhängigen Intelligence Index von Artificial Analysis führt am 21. Oktober 2026 Claude Opus 5.5 von Anthropic mit 58 Punkten, fünf vor GPT-6 Astra und Gemini 4 Argon; im Bild-Blindtest derselben Plattform liegen dagegen drei Modelle von OpenAI vorn. Wir haben die Benchmark-Seiten und die Preis- und Datenschutzseiten von sechs Assistenten gelesen und daraus eine Empfehlung je Büroaufgabe gebaut, jeweils mit dem Tarif, den dein Unternehmen dafür buchen sollte.

Drei Personen arbeiten an einem langen Bürotisch jeweils an einem eigenen Laptop, von oben fotografiert

Ein Tisch, drei Laptops: Drei Menschen arbeiten im Büro jeweils an ihrem eigenen Rechner. Foto: Thirdman auf Pexels

Welche KI die beste ist, in Kürze: Am 21. Oktober 2026 führt Claude Opus 5.5 den Intelligence Index von Artificial Analysis mit 58 Punkten an, bewertet sind 134 Modelle. Für Texte, Programmieren und Auswertungen empfehlen wir deshalb Claude, für Recherche mit Quellen Perplexity und für Bilder ChatGPT, weil OpenAI im Bild-Blindtest die ersten drei Plätze belegt. Arbeitet dein Team in Microsoft 365 oder Google Workspace, teste zuerst Copilot oder Gemini, die dort direkt in den Programmen sitzen. Für Firmendaten kommen nur Firmentarife infrage: In den privaten Tarifen von Anthropic, Google, Perplexity und Mistral können Eingaben ins Training fließen, und die Gratis-Tarife von Claude, Gemini und ChatGPT enthalten nicht die Spitzenmodelle der Anbieter. Stand: 21. Oktober 2026.

Welche KI im unabhängigen Index vorn liegt

Artificial Analysis prüft Sprachmodelle mit denselben Testaufgaben und errechnet daraus den Intelligence Index. Die Version 4.3.2 gilt seit September 2026 und fasst zehn Tests in vier Gruppen zusammen: Agenten-Aufgaben zählen 30 Prozent, Programmieren 20, naturwissenschaftliches Denken 20 und allgemeine Aufgaben 30 Prozent. Unser AI Leaderboard mit den Tageswerten lädt diese Werte täglich und rechnet daraus eine Empfehlung nach Einsatzzweck. Die Tabelle zeigt den Stand vom 21. Oktober 2026.

ModellAnbieterIntelligence IndexWo du es nutzt
Claude Opus 5.5Anthropic58Claude ab Pro
Claude Sonnet 5.5Anthropic56Claude, Sonnet auch im Gratis-Tarif
Muse Wonder FullMeta56nur im Abo Muse Code
Claude Fable 5.1Anthropic53Claude Max, in Pro nur über Nutzungsguthaben
GPT-6 AstraOpenAI53ChatGPT ab Plus
Gemini 4 ArgonGoogle53Gemini ab Google AI Pro
GPT-6.1 SolOpenAI52ChatGPT ab Plus, in Work und Codex
Muse WonderMeta52Meta-Schnittstelle und Muse Code

Das stärkste Modell des europäischen Anbieters Mistral, Large 4 Preview, steht bei 38 Punkten. Zwei Einschränkungen gehören zu jeder dieser Zahlen. Artificial Analysis misst je Einstellung: Die 58 Punkte erreicht Opus 5.5 auf der höchsten Denkstufe Max, die mehr Rechenzeit und Token verbraucht. Und der Index ist nach eigener Beschreibung eine Testreihe auf Englisch.

„Artificial Analysis Intelligence Index is a primarily text-based, English-language evaluation suite.“

— Artificial Analysis, Methodik des Intelligence Index v4.3.2

Was das konkret bedeutet: Zwischen Opus 5.5 und den stärksten Modellen von OpenAI und Google liegen fünf Punkte, und 30 Prozent des Index entfallen auf mehrstufige Agenten-Aufgaben. Für eine E-Mail oder eine Zusammenfassung sagt der Abstand wenig. Dort zählen Tarif, Datenregeln und die Programme, in denen dein Team ohnehin arbeitet.

Die beste KI je Aufgabe im Überblick

Die Tabelle fasst die Abschnitte darunter zusammen. Die Empfehlungen stützen sich auf Einzeltests von Artificial Analysis und der Vergleichsplattform LMArena, auf unsere eigene Messung oder auf die Angaben der Anbieter zu Integration und Speicherort; wo wir keinen belastbaren Test gefunden haben, steht das dabei.

AufgabeEmpfehlungBeleg, Stand Oktober 2026Alternative
Texte und E-MailsClaudeführt den Gesamtindex; im Blindvergleich von LMArena liegt Gemini 4 Argon vorn; für Deutsch fanden wir keinen belastbaren TestGemini oder ChatGPT
Recherche mit QuellenPerplexityQuellen zu jeder Antwort; in unserer Messung führten 48 Prozent auf eine PrimärquelleClaude, führt den Wissenstest AA-Omniscience
ProgrammierenClaudeFrontierCode 1.1: Opus 5.5 mit 57,1 Prozent; Platz eins der WebDev-ArenaChatGPT mit Codex
Berichte, Folien, TabellenClaudeGDPval-AA: Opus 5.5 vorn mit 1.866 Elo-PunktenCopilot in Microsoft 365
Arbeit direkt in Office-ProgrammenCopilot bei Microsoft 365, Gemini bei Google Workspacekein Test, Anbieterangaben: sitzt in den Programmen, die ihr schon bezahltClaude oder ChatGPT als Zweitwerkzeug
BilderChatGPTOpenAI belegt im Bild-Blindtest von Artificial Analysis die Plätze eins bis dreiGemini
Daten sollen in der EU bleibenCopilot, Gemini in Workspace oder Mistral Vibe Teamkein Test, Anbieterangaben: EU-Datengrenze, wählbarer Speicherort Europa, Hosting in der EUClaude Team, speichert in den USA

Texte und E-Mails: Claude, für Deutsch selbst prüfen

Für Texte empfiehlt unser Leaderboard Claude. Die Rechnung dahinter: der Indexwert des stärksten Claude-Modells, multipliziert mit einem redaktionellen Faktor von 1,1, weil wir Claude bei langen deutschen Texten und Analysen am stärksten einschätzen. ChatGPT folgt mit dem Faktor 1,0, Gemini mit 0,9. Die vollständige Formel steht auf der Seite so rechnet das Leaderboard.

In der allgemeinen Text-Rangliste von LMArena, in der Nutzer zwei anonyme Antworten gegeneinander bewerten, liegt über alle Sprachen hinweg Gemini 4 Argon vorn, mit und ohne Stilkorrektur (Stand 20. Oktober 2026). Einen unabhängigen Test für deutsche Texte, der die aktuellen Modelle abdeckt, haben wir im Oktober 2026 nicht gefunden. In der Kategorie German derselben Plattform fehlen mehrere der neuesten Modelle, darunter Claude Opus 5.5 und Gemini 4 Argon. Die vorderen Plätze beruhen auf wenigen hundert Stimmen, und wer vorn liegt, hängt an der Auswertung: mit Stilkorrektur Gemini 3 Pro, ohne sie Claude Opus 5. Der Mehrsprachigkeits-Index von Artificial Analysis führt die aktuelle Spitzengeneration ebenfalls noch nicht.

Den Unterschied bei deutschen Texten findest du deshalb am schnellsten mit eigenen Beispielen: einem Angebotstext und einer Kundenantwort, die du parallel in zwei Assistenten schreiben lässt. Wie das in einer Stunde geht, steht weiter unten. Den Vergleich von Claude und ChatGPT findest du unter Claude und ChatGPT im direkten Vergleich, Tarife und Einführung im Guide Claude im Unternehmen.

Recherche mit Quellen: Perplexity zum Finden, die Originalquelle zum Prüfen

Perplexity ist auf Suche spezialisiert und zeigt zu jeder Antwort die Quellen, schon im Gratis-Tarif. Im Pro-Tarif für 17 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung wählst du zwischen sieben Modellen, darunter GPT-6.1 Sol, Claude Sonnet 5.5 und Kimi K3 (Stand 17. Oktober 2026). GPT-6 Astra, Gemini 4 Argon, Claude Opus 5.5 und Claude Fable 5.1 gibt es nur in Max für 167 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung und in den Enterprise-Tarifen.

Eine Quellenangabe ist noch kein Beleg. Am 1. September 2026 haben wir zwölf typische Recherchefragen aus dem Firmenalltag an die Perplexity-Suche geschickt und alle 214 Quellenangaben einzeln geprüft: Nur 48 Prozent führten auf eine Primärquelle, also auf Anbieter, Behörde, Gesetz, Geschäftsbericht oder das erhebende Institut selbst. Die Details stehen im Artikel wie gut Perplexity und ChatGPT ihre Quellen belegen.

Bei den Modellen hinter der Suche sieht es so aus: Im Test AA-Omniscience, der Fachwissen abfragt und erfundene Antworten mit Abzug bestraft, führt Claude Opus 5.5 mit 46 Punkten vor GPT-6 Astra mit 44. In der Search Arena von LMArena, wo Nutzer Antworten mit Websuche blind vergleichen, liegt in der Auswertung mit Stilkorrektur ein OpenAI-Modell vorn, GPT-5.6 Sol (Stand 13. Oktober 2026). Für die Recherche im Betrieb heißt das: Perplexity liefert die Fundstellen, die Zahl für Angebot oder Bericht übernimmst du erst aus der geöffneten Originalquelle.

Programmieren: Claude führt die Coding-Tests

Beim Programmieren sind die Messwerte klarer als bei Texten. Im Test FrontierCode 1.1, den die Firma Cognition mit Betreuern von Open-Source-Projekten gebaut hat, muss ein Modell eine Änderung an einem echten Projekt so umsetzen, dass die Betreuer sie übernehmen würden. Die ersten drei Plätze belegt Claude Opus 5.5: auf der mittleren Denkstufe mit 57,1 Prozent, auf den Stufen High und Xhigh mit 54,0 und 53,5 Prozent. Mehr Rechenzeit bringt hier also kein besseres Ergebnis. In der WebDev-Arena von LMArena, wo Nutzer von Modellen gebaute Web-Anwendungen blind vergleichen, steht Opus 5.5 ebenfalls auf Platz eins, vor GPT-6 Astra (Stand 19. Oktober 2026).

Für dein Team zählt außerdem das Werkzeug um das Modell herum. Claude Code und OpenAI Codex arbeiten direkt in einem Code-Ordner oder Repository; welches besser zu euch passt, steht in Codex vs. Claude Code. Was Fachabteilungen ohne Entwickler selbst bauen dürfen, beschreibt unser Artikel zu Vibe Coding im Unternehmen.

Berichte, Folien, Tabellen: Claude im Test, Copilot und Gemini im Büroalltag

Für Büroarbeit gibt es einen eigenen Test: GDPval, entwickelt von OpenAI mit Fachleuten aus der Praxis. Artificial Analysis führt die Rangliste in der Fassung GDPval-AA v2.1 mit 220 Aufgaben aus 44 Berufen; abgegeben werden Dokumente, Folien, Diagramme und Tabellen. OpenAI hat die eigene Rangliste eingestellt und verweist auf diese. Vorn liegt Claude Opus 5.5 mit 1.866 Elo-Punkten, knapp vor Muse Wonder Full von Meta mit 1.857 und Claude Sonnet 5.5 mit 1.838.

Im Alltag zählt zusätzlich, wo der Assistent sitzt. Copilot arbeitet in den Microsoft-365-Apps, Gemini in Gmail, Docs, Meet und den anderen Workspace-Programmen. Wer eines dieser Pakete schon bezahlt, bekommt den Assistenten dort, wo die Dateien liegen:

  • Microsoft 365: Copilot Business kostet als Zusatz 18,20 Euro je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, monatlich 21,84 Euro, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Bestehende Microsoft-365-Kunden zahlen bei Abschluss bis 31. Dezember 2026 im ersten Jahr 15,60 Euro. Als Modelle nennt Microsoft auf der Preisseite „Neueste OpenAI-Modelle: GPT-5.X“.
  • Google Workspace: Ab Business Standard für 13,60 Euro je Nutzer und Monat im Jahresvertrag, zuzüglich Steuern, steckt Gemini in Gmail, Docs, Meet und weiteren Apps. Im Tarif Business Starter für 6,80 Euro im Jahresvertrag, zuzüglich Steuern, steckt der Gemini-Assistent in Gmail, aber nicht in Docs und Meet.
  • Keins von beiden: Dann ist ein eigenständiger Firmentarif der Weg, etwa ChatGPT Business für 20 US-Dollar je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung ab zwei Nutzern oder Claude Team ab 20 US-Dollar je Platz und Monat bei Jahreszahlung.

Unser Leaderboard empfiehlt für Präsentationen deshalb Copilot und für Tabellen und Datenanalyse knapp Claude vor Copilot. Wie sich die Office-Assistenten im Detail unterscheiden, steht im Vergleich welcher Office-Assistent zu eurem Ökosystem passt, die Lizenzfrage im Artikel Copilot oder ChatGPT im Microsoft-365-Betrieb und der Google-Fall unter ChatGPT oder Gemini für Firmen.

Bilder: OpenAI führt den Blindtest

Claude erzeugt keine Fotos oder Illustrationen, nur Diagramme und Visualisierungen. Für Bilder bleiben ChatGPT, Gemini, Copilot, Perplexity ab dem Pro-Tarif und Mistral Vibe.

In der Bild-Rangliste von Artificial Analysis, die auf Blindbewertungen geprüfter Tester beruht, belegt OpenAI die ersten drei Plätze: GPT Image 2.5 Sunburst mit 1.222 Elo-Punkten, GPT Image 2.5 Flare mit 1.207 und GPT Image 2 mit 1.186. Googles Nano Banana 2.1 folgt mit 1.176, Microsofts MAI-Image-2.6 mit 1.166. Beim Bearbeiten vorhandener Bilder führt ebenfalls Sunburst, Nano Banana 2.1 steht dort auf Platz drei. Die Arena von LMArena kommt bei Erzeugung und Bearbeitung zum selben Spitzenreiter.

Welches Modell in welchem Tarif steckt, sagen die Anbieter unterschiedlich genau. Google nennt für die Gemini-App Nano Banana 2 und für Abonnenten zusätzlich Nano Banana Pro. OpenAI bezeichnet Sunburst als sein stärkstes Bildmodell und bietet es über die Schnittstelle an. In der Preisübersicht für ChatGPT Work und Codex rechnet OpenAI Bilder mit GPT Image 2 ab, das im Test auf Platz drei steht; für den normalen Chat nennt die Seite kein Modell.

Unser Leaderboard empfiehlt für Bilder derzeit Gemini, weil seine Formel vom Text-Index ausgeht und Gemini für Bilder einen redaktionellen Faktor von 1,1 bekommt. Im reinen Bildtest liegt OpenAI vorn, deshalb steht in der Tabelle oben ChatGPT. Gemini bleibt die Alternative, vor allem für Teams, die ohnehin mit Google arbeiten.

Firmendaten: auf den Tarif kommt es an

Für Kundendaten, Verträge und interne Zahlen kommen nur Firmentarife infrage. In den privaten Tarifen können Eingaben ins Training fließen. Bei Claude Free, Pro und Max steht in der Tarifübersicht beim Modelltraining „Opt-out“; abschalten lässt es sich unter Einstellungen und Datenschutz. Perplexity hat die Datenspeicherung fürs Training in Free, Pro und Max standardmäßig eingeschaltet. Mistral nutzt Ein- und Ausgaben in Vibe standardmäßig zum Training, und Google nutzt Gemini-Chats privater Konten fürs Training, solange „Aktivitäten speichern“ eingeschaltet ist.

FirmentarifPreis je PlatzTraining mit euren Eingaben
ChatGPT Business20 USD bei Jahreszahlung, 25 USD monatlich, ab 2 Nutzernstandardmäßig nein
Claude Team, Standard-Platz20 USD bei Jahreszahlung, 25 USD monatlich, zzgl. Steuern, 2 bis 150 Personenstandardmäßig nein
Gemini in Google Workspace Business Standard13,60 Euro im Jahresvertrag, zzgl. Steuernnein, außer der Kunde erlaubt es
Microsoft Copilot Business18,20 Euro im Jahresabo, Aktion 15,60 Euro, monatlich 21,84 Euro, zzgl. MwSt., als Zusatz zu Microsoft 365nein, Prompts und Antworten trainieren keine Grundmodelle
Perplexity Enterprise Pro40 USD monatlich oder 400 USD im Jahrnie
Mistral Vibe Team24,99 Euro je Nutzer und Monat, zzgl. Steuernja, bis der Admin es für die Organisation abschaltet

Beim Speicherort unterscheiden sich die Anbieter stärker. Mistral speichert standardmäßig in der EU; einzelne Funktionen übertragen Daten zeitweise in Drittländer. Google Workspace lässt ab Business Standard den Speicherort Europa wählen, auch für Prompts und Antworten von Gemini. Microsoft hält Copilot innerhalb der EU-Datengrenze; ausgenommen sind Modelle von Anthropic, die für Kunden in der EU deshalb standardmäßig ausgeschaltet sind. Anthropic speichert die Daten in den USA.

Unser Leaderboard filtert bei Firmendaten nur danach, ob der Team-Tarif mit Eingaben trainiert. Ob ein Anbieter in der EU speichert oder ob dein Einsatz DSGVO-konform ist, beantwortet dieser Filter nicht. Für personenbezogene Daten brauchst du zusätzlich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO. Worauf es dabei ankommt, steht in unseren sieben Regeln für den DSGVO-konformen KI-Einsatz, die europäische Variante im Detail bei Le Chat von Mistral als europäische Option.

Kostenlos: welche Modelle in den Gratis-Tarifen stecken

Alle sechs Assistenten lassen sich kostenlos ausprobieren, mit Limits und meist mit kleineren Modellen:

  • Claude Free enthält laut Preisseite Sonnet und Haiku, Opus erst ab Pro.
  • Gemini läuft kostenlos mit dem Modell Flash-Lite, Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat mit Flash. Gemini 4 Argon gibt es ab Google AI Pro für 21,99 Euro, ausgerollt seit dem 13. Oktober 2026.
  • Bei ChatGPT steht GPT-6.1 Sol ab Plus für 20 US-Dollar im Monat zur Verfügung, und zwar in ChatGPT Work und Codex; Free und Go für 8 US-Dollar sind laut OpenAI zum Start nicht dabei.
  • Perplexity Free bietet laut Hilfe-Center keine fortgeschrittenen Modelle und keine Bildgenerierung.

Als stärksten kostenlosen Allrounder nennt unser Leaderboard am 21. Oktober 2026 Claude. Für einen ersten Test reichen die Gratis-Tarife, für Firmendaten aus den Gründen im Abschnitt davor nicht.

Open Source: das stärkste offene Modell liegt zwölf Punkte zurück

Von den 134 Modellen, die Artificial Analysis bewertet, haben 66 offene Gewichte; du kannst sie also herunterladen und selbst betreiben. Das stärkste ist MiMo-V2.6-Pro von Xiaomi mit 46 Punkten, dahinter folgen DeepSeek V4.1 Flash 1017 und GLM-5.3 von Z.ai mit je 45. Der Abstand zur Spitze beträgt damit zwölf Punkte.

Vorsicht bei Listen „selbst hostbarer“ Modelle: Muse Wonder, Muse Wonder Full und Muse Spark 1.3 von Meta führt Artificial Analysis als proprietär, die Gewichte sind nicht öffentlich. Metas stärkstes offenes Modell heißt Muse Spark Open, hat 816 Milliarden Parameter, steht unter der Muse Model License, die die kommerzielle Nutzung mit Einschränkungen erlaubt, und kommt auf 39 Punkte.

Selbst betreiben lohnt sich für Unternehmen vor allem dann, wenn Daten das Haus nicht verlassen dürfen. Was das an Hardware und Aufwand bedeutet, zeigt unser Praxisartikel was Selbst-Hosten eines offenen Modells praktisch bedeutet.

So findest du in einer Stunde die beste KI für dein Team

Benchmarks sortieren vor, die Entscheidung fällt an deinen eigenen Aufgaben. Dieser Test dauert etwa eine Stunde und kommt mit Gratis- oder Testzugängen aus, solange keine echten Kundendaten hineinkommen:

  1. Drei echte Aufgaben aus der letzten Woche auswählen, zum Beispiel einen Angebotstext, die Auswertung einer Excel-Tabelle und eine Recherche zu einem Lieferanten. Namen und Zahlen vorher ersetzen.
  2. Für jede Aufgabe einen Prompt schreiben und ihn unverändert in zwei oder drei Assistenten geben.
  3. Die Ergebnisse ohne Absender in ein Dokument kopieren. Eine Kollegin, die nicht weiß, welches Werkzeug welchen Text geschrieben hat, vergibt Noten von 1 bis 5.
  4. Mit der Stoppuhr messen, wie lange es bis zum brauchbaren Ergebnis dauert, Nacharbeit eingerechnet.
  5. Erst danach Tarif und Datenregeln prüfen, mit der Tabelle im Abschnitt zu Firmendaten.

Wer den Vergleich lieber begleitet macht: In unseren KI-Workshops arbeiten wir meist mit Claude; wo ein anderes Werkzeug besser zu eurem Anwendungsfall passt, mit ChatGPT oder Microsoft Copilot.

Das Wichtigste in zwei Sätzen: Im unabhängigen Index führt Claude Opus 5.5 am 21. Oktober 2026 mit 58 Punkten und auch die Einzeltests für Programmieren und Büroarbeit, bei Bildern führt OpenAI, und wer Microsoft 365 oder Google Workspace nutzt, sollte Copilot oder Gemini zuerst testen. Für Firmendaten zählt der Tarif: Die Firmentarife von OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft und Perplexity schließen das Training mit euren Eingaben standardmäßig aus, bei Mistral muss der Admin widersprechen.

Der erste Schritt für dein Unternehmen

Nimm dir diese Woche drei Aufgaben aus dem Alltag vor und lass Claude gegen den Assistenten antreten, der in eurem Office-Paket schon steckt. Die Tageswerte der stärksten Modelle findest du im AI Leaderboard, eine Rangliste der Alternativen zu ChatGPT unter ChatGPT-Alternativen im Tagesvergleich.

Häufige Fragen

Welche KI ist die beste?

Im unabhängigen Intelligence Index von Artificial Analysis führt am 21. Oktober 2026 Claude Opus 5.5 von Anthropic mit 58 Punkten, vor Claude Sonnet 5.5 und Muse Wonder Full von Meta mit je 56 sowie Claude Fable 5.1, GPT-6 Astra und Gemini 4 Argon mit je 53. Für einzelne Aufgaben fällt die Antwort anders aus: Bei Bildern führt OpenAI, für Recherche mit Quellen empfehlen wir Perplexity, und im Büroalltag zählt, ob dein Team mit Microsoft 365 oder Google Workspace arbeitet.

Welche KI ist besser, ChatGPT, Copilot oder Gemini?

Im Modellindex von Artificial Analysis liegen GPT-6 Astra und Gemini 4 Argon am 21. Oktober 2026 gleichauf bei 53 Punkten. Für Copilot nennt Microsoft auf der Preisseite die neuesten OpenAI-Modelle der Reihe GPT-5. Meist gibt das Büropaket den Ausschlag: Arbeitet dein Team mit Microsoft 365, sitzt Copilot direkt in den Apps; mit Google Workspace steckt Gemini ab Business Standard schon im Preis. Ohne eines der beiden Pakete führt der Weg zu einem eigenständigen Firmentarif, etwa ChatGPT Business oder Claude Team.

Welche KI ist besser als ChatGPT?

Im Intelligence Index von Artificial Analysis liegt Claude Opus 5.5 am 21. Oktober 2026 mit 58 Punkten fünf Punkte vor GPT-6 Astra, dem stärksten OpenAI-Modell. Auch beim Programmieren und bei Büroaufgaben wie Berichten, Folien und Tabellen führt Claude die Einzeltests an. Bei Bildern liegt dagegen OpenAI vorn. Eine täglich aktualisierte Rangliste der Alternativen steht in unserem AI Leaderboard unter ChatGPT-Alternativen.

Welches ist das beste Open-Source-KI-Modell?

Bei Artificial Analysis führt am 21. Oktober 2026 MiMo-V2.6-Pro von Xiaomi mit 46 Punkten die Modelle mit offenen Gewichten an, vor DeepSeek V4.1 Flash 1017 und GLM-5.3 mit je 45. Das sind zwölf Punkte weniger als beim Spitzenreiter Claude Opus 5.5. Muse Wonder, Muse Wonder Full und Muse Spark 1.3 von Meta sind nicht offen; Metas stärkstes offenes Modell heißt Muse Spark Open und kommt auf 39 Punkte.

Welche KI ist die beste kostenlos?

Kostenlos ausprobieren lassen sich ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot, Perplexity und Mistral Vibe, mit Limits und meist auch mit kleineren Modellen. Claude Free enthält Sonnet und Haiku, Gemini läuft kostenlos mit Flash-Lite, und GPT-6.1 Sol gibt es bei ChatGPT erst ab Plus. Als stärksten kostenlosen Allrounder nennt unser AI Leaderboard am 21. Oktober 2026 Claude. Für Firmendaten taugen die Gratis-Tarife nicht: Den Ausschluss vom Training sichern OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft und Perplexity nur für ihre Firmentarife zu, und bei Claude, Gemini, Perplexity und Mistral können Eingaben in den privaten Tarifen ins Training fließen.

Was ist besser, Perplexity oder ChatGPT?

Für die Suche nach Quellen ist Perplexity stärker, weil jede Antwort ihre Fundstellen zeigt und du im Pro-Tarif zwischen sieben Modellen wählst. In unserer eigenen Messung vom 1. September 2026 führten aber nur 48 Prozent der 214 geprüften Quellenangaben auf eine Primärquelle. Unsere Empfehlung daraus: Perplexity für die Beschaffung, ChatGPT für die Verarbeitung und dazwischen eine feste Prüfung der Originalquelle.

Welche KI ist die beste für Texte?

Unser AI Leaderboard empfiehlt für Texte Claude, weil das stärkste Claude-Modell den Intelligence Index anführt und wir Claude bei langen deutschen Texten am stärksten einschätzen. Einen unabhängigen Test für deutsche Texte, der die neuesten Modelle abdeckt, haben wir im Oktober 2026 nicht gefunden. Prüf es deshalb mit zwei eigenen Texten, etwa einem Angebot und einer Kundenantwort, die du parallel in Claude und ChatGPT schreiben lässt.

Quellen & Referenzen

Learoy Eichholz, Lead KI-Automation & Digitale Businessentwicklung, Collective Brain
Lead KI-Automation & Digitale Businessentwicklung, Collective Brain GmbH · Hamburg

Learoy Eichholz verantwortet bei Collective Brain die KI-Automation und die digitale Businessentwicklung. In 15 Jahren E-Commerce hat er Online-Geschäfte von innen kennengelernt, vom Shopsystem über Logistik und Daten bis zur Conversion. Diese Praxis bringt er heute in KI-gestützte Automatisierung ein: Er verzahnt Tools, Daten und Abläufe so, dass Mittelständler manuelle Arbeit abbauen und schneller wachsen. Sein Anspruch ist Automatisierung mit messbarem Geschäftseffekt statt Technik um der Technik willen.