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ChatGPT Abo im Vergleich: Free, Go, Plus, Pro und Business für dein Unternehmen

Von Free bis Pro 500 reicht die Spanne bei ChatGPT von null bis 510 Euro im Monat, dazu kommen zwei Sitzarten im Business-Plan. Für eine Firma ist die Wahl einfacher, als die Preisseite vermuten lässt: Sobald zwei Leute mit Kunden- oder Personaldaten arbeiten, ist ein Business-Sitz im Jahresabo günstiger als Plus und läuft unter einem Geschäftskundenvertrag. Hier steht, was jede Stufe kostet, was sie kann und für wen sie passt.

Vier Kollegen an einem langen Schreibtisch mit Laptops und Ausdrucken, von oben fotografiert

Sobald mehrere Leute im Team mit ChatGPT arbeiten, geht es um Sitze statt um Einzelabos. Foto: Thirdman auf Pexels

ChatGPT-Abos in Kürze: Stand 6. November 2026 kostet ChatGPT in Deutschland 0 Euro (Free), 8 Euro (Go), 23 Euro (Plus) und 103, 229 oder 510 Euro (Pro) im Monat, jeweils inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer. ChatGPT Business kostet 26 Euro je Nutzer bei monatlicher und 21 Euro bei jährlicher Abrechnung, in der Regel ab zwei Nutzern. Free und Go können Werbung zeigen, ab Plus ist ChatGPT werbefrei. In Free, Go, Plus und Pro darf OpenAI deine Inhalte zum Training nutzen, solange du nicht widersprichst, in Business und Enterprise ist das ab Werk aus. Für Firmenarbeit mit personenbezogenen Daten ist Business deshalb die Einstiegsstufe.
Inhalt · 12 Abschnitte

Alle ChatGPT-Abos und Preise im Überblick

OpenAI weist die Preise je nach Land unterschiedlich aus. In den USA stehen sie ohne Steuer in US-Dollar, in Deutschland zeigt die Preisseite Euro inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer. Die deutschen Beträge in der Tabelle stammen von OpenAIs deutscher Preisseite und der Preiskonfiguration, die diese Seite für Deutschland lädt, abgerufen am 6. November 2026.

PlanDeutschland je MonatUSA je MonatGedacht fürWerbungTraining mit deinen Inhalten
Free0 €0 $Einzelpersonenmöglichan, Widerspruch möglich
Go8 €8 $Einzelpersonenmöglichan, Widerspruch möglich
Plus23 €20 $Einzelpersonenneinan, Widerspruch möglich
Pro 100, 200, 500103 €, 229 €, 510 €100 $, 200 $, 500 $Einzelpersonen mit hohem Bedarfneinan, Widerspruch möglich
Business Standard26 € monatlich, 21 € jährlich, je Nutzer25 $ oder 20 $ je NutzerFirmen, in der Regel ab 2 Nutzernneinaus
Business Premium130 € monatlich, 105 € jährlich, je Nutzer125 $ oder 100 $ je NutzerVielnutzer im Firmenkontoneinaus
Enterpriseauf Anfrageauf Anfragegroße Organisationenneinaus

Ohne Umsatzsteuer kostet Plus in Deutschland 19,33 Euro, ein Business-Standard-Sitz 17,65 Euro im Jahresabo und 21,85 Euro im Monatsabo. Diese Nettowerte zählen für dich, sobald die Firma mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bucht, dazu weiter unten mehr. Der Premium-Sitz kostet netto 88,24 Euro im Jahresabo und 109,24 Euro im Monatsabo. Die Preiskonfiguration für Deutschland enthält außerdem Aktionen, darunter einen Einführungsrabatt für Plus und Testangebote für Business. Im Checkout kann der Einstieg deshalb günstiger ausfallen, die Tabelle zeigt die regulären Preise.

In der FAQ der Preisseite stehen zwei weitere Details. Monatspläne gibt es dort für Go, Plus und Business, Jahrespläne für Business und Enterprise. Und OpenAI schreibt dort wörtlich, für wen die Pläne gedacht sind:

„Die Pläne Go, Free und Plus sind für die Nutzung durch Einzelpersonen konzipiert. Business und Enterprise sind für Unternehmen gedacht.“

— OpenAI, ChatGPT-Preisseite für Deutschland, abgerufen am 6. November 2026

Ab wann sich für eure Teamgröße statt eines Abos die API rechnet, zeigt unser ChatGPT-Kosten-Rechner mit offenem Rechenweg, dort mit den Listenpreisen in US-Dollar.

ChatGPT Free und Go: wenig Geld, wenig Kontrolle

Free bietet laut Preisseite unbegrenzte Text-Chats mit GPT-6, abgesichert gegen Missbrauch. Uploads, Bilder, Sprachchats, Deep Research, Gedächtnis und Codex gibt es nur eingeschränkt, ChatGPT Work nur eingeschränkt in der Desktop-App. Das Kontextfenster für schnelle Antworten liegt bei 27.000 Tokens.

Go kostet in Deutschland 8 Euro im Monat. Gegenüber Free bekommst du mehr Nachrichten mit Werkzeugen, mehr Uploads, mehr Bilder und Sprachchats und ein längeres Gedächtnis, das Kontextfenster verdoppelt sich auf 54.000 Tokens. Die stärkeren Modelle GPT-6 Sol, GPT-6.1 Sol und GPT-6 Astra fehlen in Free und Go laut deutscher Vergleichstabelle, dort arbeitest du mit GPT-6 Luna.

Bei Go steht auf der Preisseite der Satz „Dieser Plan kann Werbung enthalten.“ Laut OpenAI-Hilfe-Center gilt das für Free und Go, während Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu werbefrei bleiben. Personalisierte Anzeigen gibt es im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz laut OpenAIs Dokumentation für Werbekunden noch nicht.

Für Arbeit mit Firmendaten scheiden beide Stufen aus. Sie laufen unter den Bedingungen für Einzelpersonen, und deine Inhalte fließen ins Training, bis du in den Datenkontrollen widersprichst. Um ChatGPT eine Woche lang an echten Aufgaben auszuprobieren, reicht Free trotzdem.

Was kostet ChatGPT Plus und was ist drin?

ChatGPT Plus kostet in Deutschland 23 Euro im Monat inklusive Umsatzsteuer, in den USA 20 US-Dollar. Ein Jahresabo für Plus führt OpenAI auf der Preisseite nicht.

Laut Preisseite enthält Plus die Reasoning-Modelle der GPT-6-Reihe, mehr Nachrichten und Uploads, ausgebautes Deep Research, Projekte, geplante Aufgaben, Codex und ChatGPT Work auf Desktop, Web und Smartphone. Das Kontextfenster liegt bei 54.000 Tokens für schnelle Antworten und 256.000 Tokens für Reasoning. Die Nutzung ist begrenzt, wie stark, beziffert OpenAI auf der Preisseite nicht.

Konkrete Zahlen nennt OpenAI für Codex. Für Plus und den Standard-Sitz in Business schätzt die Codex-Preisseite je fünf Stunden zwischen 15 und 160 lokale Nachrichten mit GPT-6.1 Sol, 5 bis 45 mit GPT-6 Astra und 350 bis 3.000 mit GPT-6 Luna. Wochenlimits kommen unter Umständen dazu. GPT-6.1 Sol steht in ChatGPT übrigens nur in Work und Codex bereit, im normalen Chat nicht. Ist das Kontingent aufgebraucht, kaufst du Credits nach, ohne den Plan zu wechseln. Ab Dezember ändert sich das Verfahren: Dann gilt laut OpenAI-Preisseite für ChatGPT und Codex ein gemeinsames Nutzungslimit je Plan.

Ein Punkt, der auf der Preisseite missverständlich wirkt: Dort stehen eigene GPTs bei Plus. Neue GPTs anlegen und veröffentlichen geht in privaten Konten wie Plus laut OpenAI-Hilfe aber nicht mehr. Dazu kommt, dass OpenAI eigene GPTs ganz einstellt: Laut Hilfe-Center sollen sie am 11. Dezember 2026 abgeschaltet werden, vorher lassen sie sich in Plugins umwandeln. Eigene Actions wandern dabei nicht mit, die Verbindung zu euren Systemen musst du neu aufbauen. Wie GPTs im Firmeneinsatz bisher funktionieren, steht in unserer Anleitung zu eigenen GPTs.

Plus passt, wenn du allein arbeitest, ChatGPT täglich nutzt und keine Daten von Kunden oder Beschäftigten eingibst. Bei einem Stundensatz von 50 Euro hat sich das Abo nach rund 28 eingesparten Minuten im Monat bezahlt.

Was kostet ChatGPT Pro, und wann lohnt sich der Aufpreis?

Pro gibt es in drei Stufen. In Deutschland kosten sie 103, 229 und 510 Euro im Monat inklusive Umsatzsteuer, in den USA 100, 200 und 500 US-Dollar. OpenAI nennt sie Pro 100, Pro 200 und Pro 500.

Alle drei Stufen enthalten laut Preisseite Pro-Reasoning mit GPT-6 Astra, längere Sitzungen in Codex und ChatGPT Work, unbegrenzte und schnellere Bilderstellung sowie das größte Kontingent für Deep Research und Kontext: 128.000 Tokens für schnelle Antworten, 400.000 für Reasoning. Den dauerhaft laufenden Agenten Dot führt die Preisseite ebenfalls bei Pro. Laut OpenAIs Dots-Seite ist er in der EU und im Vereinigten Königreich aber noch nicht verfügbar, in Deutschland kannst du ihn derzeit also nicht nutzen. In Codex gilt für Pro derzeit kein Fünf-Stunden-Limit. Den Modus Ultrafast gibt es unter den Pro-Stufen nur bei Pro 500, das auch das größte Nutzungskontingent hat. Um welches Vielfache von Plus sich Pro 100 und Pro 200 unterscheiden, beziffert OpenAI auf der Preisseite nicht.

Neu ist das API-Guthaben. Laut OpenAI-Entwicklerdoku können Pro-Abos jeden Monat API-Credits in Höhe ihres Stufenpreises bekommen, also 100, 200 oder 500 US-Dollar. Dafür verknüpfst du das Abo einmal mit einer eigenen API-Organisation, und das Abo muss mindestens sieben Tage alt sein. Die Credits erhöhen die Limits in ChatGPT und Codex nicht, sie decken Aufrufe deiner eigenen Anwendungen über die API.

Plus gegen Pro entscheidest du am besten an den Limits. Der Schritt von Plus zu Pro 100 kostet in Deutschland 80 Euro im Monat mehr. Er lohnt sich, wenn du in Codex oder ChatGPT Work regelmäßig an das Fünf-Stunden-Limit stößt oder wenn du das API-Guthaben ohnehin für eigene Automatisierungen brauchst. Wer überwiegend Texte, Mails und Tabellen bearbeitet, kommt mit Plus aus.

Für die Firma ist Pro trotzdem selten die richtige Antwort. Es bleibt ein Plan für Einzelpersonen, mit denselben Trainingsregeln wie Plus. Das Gegenstück im Firmenkonto ist der Premium-Sitz in Business, mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Was das konkret bedeutet: Ein Business-Premium-Sitz kostet in Deutschland im Jahresabo 105 Euro im Monat, Pro 100 kostet 103 Euro. Kein Fünf-Stunden-Limit in Codex und 100 US-Dollar API-Guthaben gibt es in beiden. Der Premium-Sitz bringt zusätzlich mit, was einem Privatabo fehlt: Training ab Werk aus, Verwaltung im Firmenkonto und den Geschäftskundenvertrag. Dafür braucht er einen Business-Arbeitsbereich, in der Regel mit mindestens zwei Sitzen, und die 105 Euro gelten nur im Jahresabo. Wer Vielnutzer im Team hat, gibt ihnen deshalb besser Premium-Sitze als private Pro-Abos.

ChatGPT Business: der Einstieg für Firmen ab zwei Personen

Business ist laut Preisseite ab zwei Nutzern buchbar und für Teams mit 2 bis 200 Mitarbeitenden gedacht. Manche neuen Arbeitsbereiche können laut OpenAI-Hilfe-Center auch mit einem bezahlten Sitz starten, wenn der Checkout das anbietet. Es gibt zwei Sitzarten, die du im selben Arbeitsbereich mischen kannst. Der Standard-Sitz kostet in Deutschland 26 Euro je Nutzer im Monatsabo und 21 Euro im Jahresabo, der Premium-Sitz 130 beziehungsweise 105 Euro. Er bringt laut OpenAI deutlich mehr Nutzung als Standard und hat kein Fünf-Stunden-Limit. Die deutsche Preisseite beziffert das Mehr auf das Fünffache, die englische Fassung nennt keinen Faktor mehr. Laut Hilfe-Center bezieht sich das Mehr auf ChatGPT Work und Codex.

Inhaltlich enthält Business alle Funktionen von ChatGPT, ChatGPT Work und Codex, Konnektoren zu Google Workspace, Slack, GitHub, Microsoft 365 und weiteren Diensten, Anmeldung über SAML-SSO und Multi-Faktor-Authentifizierung sowie zentrale Abrechnung und Verwaltung. Den Agenten Dot sieht OpenAI in Business nur für den Premium-Sitz vor, in der EU ist er laut OpenAI aber noch nicht verfügbar. Die Preistabelle führt für Business eine SOC-2-Typ-2-Konformität, ISO-Zertifikate und Datenresidenz, etwa in der EU, stehen dort dagegen nur bei Enterprise.

Der größte Unterschied zu Plus steht in einer Zeile der Vergleichstabelle: Inhalte werden in Business nicht zum Training verwendet, in Free, Go, Plus und Pro schon, sofern du nicht widersprichst. Dazu kommt ein API-Guthaben von 20 US-Dollar je bezahltem Standard-Sitz und 100 US-Dollar je Premium-Sitz, gesammelt im Arbeitsbereich und gedeckelt bei 500 US-Dollar im Monat. Wer jährlich zahlt, bekommt das Guthaben für das ganze Jahr auf einmal, höchstens 6.000 US-Dollar je Jahreszeitraum.

Bei der Abrechnung gibt es einen Haken, den du vor dem Kauf kennen solltest. Laut OpenAI-Hilfe-Center zahlst du zu Beginn jedes Abrechnungszeitraums alle Sitze, auch die, die noch niemandem zugewiesen sind. Zusätzliche Sitze werden sofort anteilig berechnet. Bezahlt wird per Kreditkarte, Rechnungskauf und Überweisung gibt es nur bei Enterprise über den Vertrieb.

So sieht die Rechnung für ein Team mit fünf Personen aus, brutto und netto je Monat:

Variantebruttonetto
5 private Plus-Abos115,00 €96,65 €
5 Business-Standard-Sitze, jährlich105,00 €88,25 €
5 Business-Standard-Sitze, monatlich130,00 €109,25 €

Im Jahresabo ist Business also günstiger als fünf Plus-Abos, im Monatsabo kostet es 15 Euro mehr. Ab wann sich statt Business der Enterprise-Plan rechnet, mit SCIM, Datenresidenz und Verhandlungspreisen, haben wir in ChatGPT Business oder Enterprise aufgeschlüsselt.

Private Plus-Konten im Betrieb: wo das Risiko liegt

Private Plus-Abos, die Mitarbeitende selbst bezahlen oder über die Spesen abrechnen, sind für den Einstieg bequem. Für Firmendaten haben sie drei Schwachstellen.

Die erste ist der Vertrag. Gibst du Kunden-, Bewerber- oder Mitarbeiterdaten an einen Dienstleister, der sie in deinem Auftrag verarbeitet, verlangt Artikel 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, so beschreibt es auch die Datenschutzkonferenz in ihrem Kurzpapier Nr. 13. OpenAI schließt seinen Data Processing Addendum als Ergänzung zum OpenAI Services Agreement ab, dem Vertrag für Geschäftskunden, Vertragspartner im EWR ist OpenAI Ireland Ltd. Plus und Pro führt OpenAI dagegen als Angebote für Einzelpersonen. Welche Pläne der AVV im Einzelnen abdeckt, steht in unserem Beitrag welche ChatGPT-Pläne einen AVV haben.

Die zweite ist das Training. In privaten Konten ist die Nutzung deiner Inhalte zum Training der Ausgangszustand. Abschalten lässt sich das in den Einstellungen unter Datenkontrollen mit dem Schalter „Improve the model for everyone“. Laut OpenAI kann ein Chat trotzdem ins Training gehen, wenn jemand eine Antwort per Daumen bewertet.

Die dritte ist die Verwaltung. Free, Go, Plus und Pro haben laut Vergleichstabelle keine Admin-Konsole, die Firma kann dort also nichts sperren, einsehen oder löschen. Eine Ausnahme regeln OpenAIs Nutzungsbedingungen: Ein Konto, das mit einer E-Mail-Adresse der Firma angelegt wurde, kann in deren Business-Account übernommen werden, danach steuert der Administrator das Konto und hat Zugriff auf die Inhalte. Wer mit privater Adresse arbeitet, behält Verlauf, Projekte und Dateien auch nach dem Ausscheiden.

Die Lösung ist schlicht: Für Firmendaten gibt es einen Business-Arbeitsbereich, private Konten bleiben für private Zwecke. Diese Regel gehört schriftlich in eure KI-Richtlinie.

Rechnung, Umsatzsteuer und Kündigung

Go, Plus, Pro und Business kaufst du laut Preisseite mit Kreditkarte. Für eine Firma lohnt es sich, im Web zu buchen und nicht in der App: Abos aus dem Apple App Store oder Google Play rechnen Apple und Google ab, und ihre Belege erscheinen laut OpenAI nicht in deinen ChatGPT-Rechnungen. Die Rechnungen für Web-Käufe findest du in den Einstellungen unter Abrechnung.

Für Deutschland kennt der Checkout ein Feld für die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mit Reverse-Charge-Hinweis. Für Business beschreibt das OpenAI-Hilfe-Center den Ablauf: Du gibst im Checkout an, dass du als Unternehmen kaufst, trägst die Nummer ein, und die Umsatzsteuer entfällt, auch auf künftigen Rechnungen. Die Steuer schuldest dann du als Empfänger der Leistung nach Paragraf 13b des Umsatzsteuergesetzes und ziehst sie in aller Regel nach Paragraf 15 als Vorsteuer wieder ab. Klär die Buchung einmal mit deiner Steuerberatung, bevor du mehrere Sitze kaufst.

Zur Kündigung: Hast du im Web abgeschlossen, findest du die Option über dein Profilsymbol unter Einstellungen, Abrechnung und Cancel plan. OpenAI rät, mindestens 24 Stunden vor dem nächsten Abrechnungstermin zu kündigen. Die Bezahlfunktionen laufen bis zum Ende der Periode weiter, eine Erstattung gibt es nicht automatisch, und die App zu löschen beendet kein Abo. App-Store-Abos kündigst du bei Apple oder Google.

Von Plus zu Business wechseln: was mit Konto und Chats passiert

Laut OpenAI-Hilfe-Center sind Beitritt und Umzug zwei getrennte Schritte. Wer einem Business-Arbeitsbereich nur beitritt, behält seinen privaten Bereich samt Abo, bis er es selbst kündigt. Wer den privaten Bereich zusammenführt, dem kündigt OpenAI ein im Web abgeschlossenes Abo automatisch und erstattet den ungenutzten Teil, Abos aus dem App Store oder von Google Play kündigst du dort selbst. Guthaben aus dem persönlichen Wallet wandert nicht mit.

Für den Umzug des Verlaufs gibt es im Business-Arbeitsbereich unter Einstellungen und Datenkontrollen die Funktion „Merge data from your personal workspace“. Sie übernimmt die unterstützten Chats aus dem Cloud-Verlauf als Ganzes, einzelne Chats, Projekte oder Dateien kannst du nicht auswählen. Persönliche Dots, Pages und Spaces wandern nicht mit. Der Schritt lässt sich nicht rückgängig machen. Verlässt die Person später den Arbeitsbereich oder wird entfernt, kann sie laut OpenAI auch den Zugriff auf die übertragenen Daten verlieren, und die Inhalte wandern nicht in den privaten Bereich zurück.

Für die Praxis heißt das: Sag deinem Team vor dem Wechsel, dass ein zusammengeführter Verlauf der Firma gehört. Wer private Chats behalten will, führt nicht zusammen, lässt sie im privaten Bereich und kündigt dort nur das Abo. Den ganzen Ablauf vom ersten Sitz bis zur Team-Regel beschreibt unser Plan ChatGPT in 30 Tagen im Team einführen.

Ein Sonderfall betrifft Pro: Wer von Pro zu Business wechselt, verliert die Verknüpfung für das Pro-API-Guthaben. Das Business-Guthaben kann der Owner laut OpenAI-Doku frühestens sieben Tage nach Start des bezahlten Abos verknüpfen.

Abo oder API?

ChatGPT und die OpenAI-API sind getrennte Produkte mit getrennter Abrechnung. Das Abo zahlst du pro Person und Monat, die API nach verbrauchten Tokens, und für eigene Anwendungen brauchst du ein eigenes API-Konto. Das API-Guthaben in Pro und Business ist ein Zuschuss zu diesem Konto, es macht aus dem Abo keine Flatrate für eigene Programme.

Für Teams, die vor allem im Chat arbeiten, ist das Abo fast immer die einfachere Wahl. Die API rechnet sich, wenn du ChatGPT in eigene Abläufe einbaust oder sehr viele gleichartige Anfragen automatisch verarbeitest. Wie du dafür die Kosten kalkulierst, steht in ChatGPT-API-Kosten kalkulieren, den direkten Vergleich für deine Teamgröße liefert der Kosten-Rechner. Wer statt ChatGPT auch Claude prüft, findet die Pläne von Anthropic in die Claude-Abos im Vergleich.

Welcher Plan für wen?

Deine LagePlanWarum
Du willst ChatGPT erst kennenlernenFreeKostet nichts, eine Woche mit echten Aufgaben reicht für ein Urteil
Du arbeitest allein, täglich, ohne PersonendatenPlus23 Euro, werbefrei, Codex und Work mit Limits
Du arbeitest allein und stößt ständig an die Codex- oder Work-LimitsPro 100Kein Fünf-Stunden-Limit in Codex, 100 US-Dollar API-Guthaben
Zwei bis 200 Personen arbeiten mit Kunden- oder PersonaldatenBusiness Standard, jährlich21 Euro je Sitz, kein Training, zentrale Verwaltung, Geschäftskundenvertrag
Einzelne Vielnutzer im TeamPremium-Sitz in BusinessMehr Nutzung in Work und Codex ohne Fünf-Stunden-Limit, Training aus, im selben Arbeitsbereich
Mehr als 200 Personen, Datenresidenz oder Kauf auf RechnungEnterpriseNur über den Vertrieb, Preis auf Anfrage

Go fehlt in der Tabelle mit Absicht. Für den privaten Gebrauch ist es ein günstiger Einstieg, für Firmenarbeit spricht die mögliche Werbung neben den Antworten dagegen, und vertraglich gilt dasselbe wie für Plus.

So gehst du diese Woche vor

  1. Frag im Team nach, wer ChatGPT gerade wofür nutzt und mit welchem Konto. Achte dabei auf private Plus-Abos, die über die Spesen laufen.
  2. Rechne Personen mal 23 Euro gegen Personen mal 21 Euro. Ab zwei Leuten fällt die Entscheidung meistens für Business aus.
  3. Ein Business-Arbeitsbereich mit zwei Sitzen im Monatsabo kostet regulär 52 Euro im Monat. So testest du Verwaltung, Konnektoren und Limits, bevor du dich für ein Jahr festlegst.
  4. Halte schriftlich fest, dass Firmendaten nur im Business-Arbeitsbereich verarbeitet werden, und kläre, wer seinen privaten Verlauf zusammenführt.

Welcher Plan es auch wird: Ob sich die Sitze rechnen, hängt davon ab, ob dein Team ChatGPT an euren eigenen Aufgaben sicher einsetzt. Das üben wir in unseren KI-Workshops, herstellerunabhängig und mit einem Protokoll, das eure Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz nach Artikel 4 der KI-Verordnung dokumentiert. Einen Überblick über Modelle, Pläne und Datenschutz findest du in unserem ChatGPT-Guide für Unternehmen.

Das Wichtigste in zwei Sätzen: ChatGPT kostet in Deutschland zwischen 0 und 510 Euro im Monat, wobei Free, Go, Plus und Pro Pläne für Einzelpersonen sind, in denen deine Inhalte ohne Widerspruch ins Training fließen. Sobald zwei Personen mit Firmendaten arbeiten, ist Business im Jahresabo mit 21 Euro je Sitz günstiger als Plus und bringt Training ab Werk aus, zentrale Verwaltung und den Geschäftskundenvertrag mit.

Häufige Fragen

Was kostet ein ChatGPT-Abo in Deutschland?

Laut OpenAI-Preisseite für Deutschland (abgerufen am 6. November 2026) kostet Free nichts, Go 8 Euro, Plus 23 Euro und Pro je nach Stufe 103, 229 oder 510 Euro im Monat, jeweils inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer. ChatGPT Business kostet 26 Euro je Nutzer bei monatlicher und 21 Euro bei jährlicher Abrechnung, in der Regel ab zwei Nutzern. Der Premium-Sitz in Business kostet 130 beziehungsweise 105 Euro. Enterprise hat keinen Listenpreis. In den USA lauten die Preise 8, 20, 100, 200 und 500 US-Dollar, Business 25 oder 20 US-Dollar je Nutzer.

Was ist der Unterschied zwischen ChatGPT Plus und Pro?

Plus kostet 23 Euro im Monat und deckt die tägliche Arbeit einer Person ab, mit Nutzungsgrenzen. Pro gibt es in drei Stufen für 103, 229 und 510 Euro. Dazu gehören Pro-Reasoning mit GPT-6 Astra, längere Sitzungen in Codex und ChatGPT Work, das größte Kontext- und Deep-Research-Kontingent und ein monatliches API-Guthaben in Höhe des Stufenpreises in US-Dollar, das du einmal aktivieren musst. Den Agenten Dot nennt die Preisseite ebenfalls, in der EU ist er laut OpenAI aber noch nicht verfügbar. In Codex gilt für Pro derzeit kein Fünf-Stunden-Limit, für Plus schon. Beide sind Pläne für Einzelpersonen.

Darf ich ChatGPT Plus beruflich nutzen?

Für eigene Aufgaben ohne personenbezogene Daten ja, Plus ist ein normaler Bezahlplan. Sobald du Kunden-, Bewerber- oder Mitarbeiterdaten eingibst, brauchst du nach Artikel 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Den Data Processing Addendum schließt OpenAI als Ergänzung zum OpenAI Services Agreement ab, dem Vertrag für Geschäftskunden. Plus und Pro führt OpenAI dagegen als Angebote für Einzelpersonen, und dort dürfen deine Inhalte zum Training genutzt werden, bis du widersprichst. Für Teamarbeit mit Firmendaten ist ChatGPT Business deshalb die passende Stufe.

Lohnt sich ein ChatGPT-Abo?

Für eine Person, die ChatGPT täglich nutzt, rechnet sich Plus bei einem Stundensatz von 50 Euro schon, wenn es im Monat rund 28 Minuten Arbeit spart. Für Firmen ist die bessere Frage, welches Abo: Ab zwei Personen kostet ein Business-Sitz im Jahresabo in Deutschland 21 Euro und damit weniger als Plus mit 23 Euro. Dazu kommen Training ab Werk aus, zentrale Verwaltung und der Geschäftskundenvertrag. Go und Free taugen für Firmenarbeit nicht, weil sie Werbung zeigen können und deine Inhalte zum Training genutzt werden dürfen.

Wie kündige ich mein ChatGPT-Abo?

Hast du im Web abgeschlossen, kündigst du auf chatgpt.com über dein Profilsymbol, dann Einstellungen, Abrechnung und Cancel plan. OpenAI empfiehlt, mindestens 24 Stunden vor dem nächsten Abrechnungstermin zu kündigen. Die Bezahlfunktionen bleiben bis zum Ende der laufenden Periode aktiv, eine Erstattung gibt es dadurch nicht automatisch. Abos aus dem Apple App Store oder Google Play kündigst du dort, und die App zu löschen beendet das Abo nicht.

Sind OpenAI und ChatGPT das Gleiche?

Nein. OpenAI ist das Unternehmen, ChatGPT sein Chat-Produkt mit den Abos Free bis Enterprise. Dieselben Modelle verkauft OpenAI auch über die API, die nach Tokens abgerechnet wird und ein eigenes Konto mit eigener Rechnung hat. Vertragspartner für Kunden im EWR ist OpenAI Ireland Ltd. Ein ChatGPT-Abo ist deshalb kein API-Zugang, auch wenn Pro und Business inzwischen API-Guthaben mitbringen.

Quellen & Referenzen

  • OpenAI: ChatGPT-Preisseite für Deutschland mit Euro-Preisen, Planbeschreibungen, Vergleichstabelle und FAQ, abgerufen am 6. November 2026. chatgpt.com
  • OpenAI: ChatGPT Pricing, englische Fassung mit Planmerkmalen, Kontextfenstern, Premium-Sitz und dem gemeinsamen Nutzungslimit für ChatGPT und Codex ab Dezember. chatgpt.com
  • OpenAI Developers: Codex Pricing mit US-Preisen aller Pläne, Pro-Stufen, Modellen je Plan und Nutzungsgrenzen je fünf Stunden. developers.openai.com
  • OpenAI Developers: API-Guthaben in den ChatGPT-Plänen Pro und Business, Beträge, Obergrenze und Wechsel von Pro zu Business. developers.openai.com
  • OpenAI: ChatGPT Business, Leistungen, Training und Abrechnung. chatgpt.com
  • OpenAI: Planseite ChatGPT Plus. chatgpt.com
  • OpenAI: Planseite ChatGPT Pro mit den drei Nutzungsstufen. chatgpt.com
  • OpenAI: Dots, Pläne mit dem Agenten und Hinweis, dass Dots in der EU und im Vereinigten Königreich noch nicht verfügbar sind. chatgpt.com
  • OpenAI: Data Processing Addendum, Ergänzung zum OpenAI Services Agreement, Vertragspartner im EWR. cdn.openai.com
  • OpenAI Developers: Dokumentation für Werbekunden, keine personalisierten Anzeigen im EWR und in der Schweiz. developers.openai.com
  • Datenschutzkonferenz: Kurzpapier Nr. 13, Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO. datenschutzkonferenz-online.de
  • Umsatzsteuergesetz: Paragraf 13b, Leistungsempfänger als Steuerschuldner. gesetze-im-internet.de
  • Umsatzsteuergesetz: Paragraf 15, Vorsteuerabzug. gesetze-im-internet.de
Learoy Eichholz, Lead KI-Automation & Digitale Businessentwicklung, Collective Brain
Lead KI-Automation & Digitale Businessentwicklung, Collective Brain GmbH · Hamburg

Learoy Eichholz verantwortet bei Collective Brain die KI-Automation und die digitale Businessentwicklung. In 15 Jahren E-Commerce hat er Online-Geschäfte von innen kennengelernt, vom Shopsystem über Logistik und Daten bis zur Conversion. Diese Praxis bringt er heute in KI-gestützte Automatisierung ein: Er verzahnt Tools, Daten und Abläufe so, dass Mittelständler manuelle Arbeit abbauen und schneller wachsen. Sein Anspruch ist Automatisierung mit messbarem Geschäftseffekt statt Technik um der Technik willen.