Magazin

Wallbox teilen, kostenlos laden: VoltExchange startet Community für privaten Ladestrom

Wallbox teilen und kostenlos E-Auto laden: Das ist das Prinzip von VoltExchange, der neuen kostenlosen Community-Plattform für privaten Ladestrom. Die App der Hamburger Gründer verbindet private Wallbox-Besitzer und E-Auto-Fahrende: Bezahlt wird nicht mit Geld, sondern mit kWh-Guthaben, das man durch Teilen selbst aufbaut.

Mann lädt sein Elektroauto an der privaten Wallbox vor seinem Haus

Die eigene Wallbox wird zum Ladepunkt für andere Mitglieder: VoltExchange ist ab sofort deutschlandweit verfügbar. Bild: VoltExchange

Transparenzhinweis: VoltExchange ist ein Projekt der Progressive Mind GmbH, unserer Muttergesellschaft. Wir berichten im Magazin regelmäßig über Projekte aus der Unternehmensgruppe.

Hamburg, 13. Juli 2026. Millionen private Wallboxen in Deutschland stehen die meiste Zeit ungenutzt an der Wand, während E-Auto-Fahrende unterwegs Ladesäulen suchen und an öffentlichen Schnellladern zwischen 0,50 und 0,89 Euro pro Kilowattstunde zahlen. Die kostenlose Community-Plattform VoltExchange (voltexchange.de) bringt beide Seiten zusammen: Mitglieder teilen ihren privaten Wallbox-Strom und laden dafür kostenlos bei anderen Mitgliedern. Web-App und iPhone-App sind ab sofort deutschlandweit verfügbar.

So funktioniert der Tauschring

Das Prinzip funktioniert wie ein Tauschring: Wer eine Wallbox besitzt, trägt sie als Host auf der Karte ein und entscheidet bei jeder Anfrage selbst, wer wann laden darf. Für jede abgegebene Kilowattstunde erhält der Host eine Kilowattstunde Guthaben und lädt damit als Gast bei anderen Mitgliedern, etwa im Urlaub oder beim Besuch in einer anderen Stadt. Es fließt kein Geld, es gibt kein Abo, keine versteckten Gebühren und keine Abrechnung; beide Seiten bestätigen nach der Ladung die Menge in der App. Wer seinen eigenen Ladepunkt veröffentlicht, startet mit 20 Kilowattstunden Guthaben; wer neue Mitglieder einlädt, erhält weitere 20 Kilowattstunden, sobald an deren Ladepunkt zum ersten Mal geladen wird.

Wer hinter VoltExchange steht

Hinter dem Projekt stehen Florian Wessling und Arno Hoffrichter, die sich seit der fünften Klasse kennen und seit 2019 eine gemeinsame Agentur führen; entwickelt wird in Hamburg und in Herrnhut in der Oberlausitz. Die Plattform ist bewusst nicht kommerziell angelegt: Das Team verdient am Stromtausch nichts. „Wenn sich Digitales und Analoges küssen, entstehen Lösungen, die der Gesellschaft dienen und sie weiterbringen”, sagt Mitgründer Arno Hoffrichter. „Wir wollten kein weiteres Bezahlsystem bauen, sondern eine Community. Strom, der sonst ungenutzt bleibt, kommt dorthin, wo er gebraucht wird, fair und ohne Rechnung.”

Für wen sich die Community lohnt

Besonders profitieren sollen Menschen ohne eigene Lademöglichkeit, etwa Mieterinnen und Laternenparker, sowie Haushalte mit Photovoltaik, deren Anlage im Sommer mittags mehr produziert, als Haus und Auto brauchen: Aus dem Überschuss wird Guthaben fürs Laden unterwegs. Die Karte basiert auf OpenStreetMap und lässt sich nach Leistung, Steckertyp und Verfügbarkeit filtern; Kontaktdaten sehen nur verifizierte Mitglieder.

Über VoltExchange

VoltExchange ist die kostenlose Community für privates Laden von Elektroautos. Statt zu bezahlen, tauschen Mitglieder Strom über ein kWh-Guthabenkonto: Wer seine Wallbox teilt, sammelt Guthaben und lädt damit kostenlos bei anderen. Ohne Abo, ohne versteckte Gebühren; das Team verdient am Tausch nichts. VoltExchange wird von einem kleinen Team in Hamburg und Herrnhut entwickelt und ist als Web-App unter voltexchange.de sowie als iPhone-App im App Store verfügbar. Betreiberin ist die Progressive Mind GmbH, Hamburg.

Pressekontakt

Arno Hoffrichter · [email protected] · +49 (0)40 4689 6768 1

Bildmaterial, Fakten und App-Screenshots: voltexchange.de/presse

Arno Hoffrichter, Chief Technology Officer, Collective Brain
Chief Technology Officer, Collective Brain GmbH · Hamburg

CTO bei Collective Brain. Verantwortlich für die technische Umsetzung von Web-Projekten und SEO-Architektur.