Mann steckt den Ladestecker an seiner privaten Wallbox ein, daneben sein Elektroauto

Produkt & Plattform Case · VoltExchange · Hamburg und Herrnhut

Ein Ladenetz, in dem Kilowattstunden die Währung sind.

VoltExchange ist am 13. Juli 2026 gestartet: Wer seine Wallbox teilt, sammelt kWh-Guthaben und lädt damit kostenlos bei anderen. Kein Geld, kein Abo, keine Abrechnung. Gebaut und betrieben von zwei Leuten, unterstützt von KI-Agenten.

Die Zahlen ansehen Zu voltexchange.app

Transparenzhinweis: VoltExchange ist ein Projekt der Progressive Mind GmbH, unserer Muttergesellschaft.

  • 0+ Mitglieder in den ersten Wochen
  • 4 Länder mit eingetragenen Ladepunkten
  • 20 kWh Startguthaben für den ersten eigenen Ladepunkt
  • 0 Kosten fürs Laden, kein Abo, keine Gebühr

Mitglieder und Länder: Stand 30. Juli 2026, gut zwei Wochen nach dem Launch am 13. Juli.

Die Ausgangslage

Millionen Wallboxen stehen still, während jemand nebenan eine Säule sucht.

Am öffentlichen Schnelllader kostet die Kilowattstunde zwischen 0,50 und 0,89 Euro. Die Säule ist besetzt, zu weit weg oder beides. Ein paar Meter daneben hängt eine private Wallbox an der Wand und wird ein paar Stunden am Tag gebraucht. Mieterinnen und Laternenparker haben oft gar keine eigene Lademöglichkeit.

Bezahlmodelle für privates Laden gibt es. Sie scheitern an der Abrechnung: Steuer, Eichrecht, Zahlungsdienstleister, Support. Für eine Nachbarschaft ist das zu viel Apparat.

Mann lädt sein Elektroauto an der privaten Wallbox vor seinem Haus
Der Plan

Die Abrechnung weglassen und tauschen.

Statt eines Bezahlmodells ein Guthabenkonto in Kilowattstunden. Wer seinen Ladepunkt einträgt, startet mit 20 kWh. Für jede abgegebene Kilowattstunde kommt eine dazu, für jede geladene geht eine ab. Kein Geld im System, also auch keine Abrechnung, kein Eichrecht, kein Zahlungsdienstleister.

Der Rest folgt daraus: eine Karte auf OpenStreetMap-Basis mit Filtern für Leistung und Steckertyp, Kontaktdaten nur für verifizierte Mitglieder, gegenseitige Bewertungen, beidseitige Bestätigung der geladenen Menge. Jedes Mitglied bringt einen eigenen Ladepunkt ein, sonst gäbe es nichts zu tauschen.

  • Produktkonzept
  • UX-Design
  • Web-App
  • iOS-App
  • Markenauftritt
  • Text & Redaktion
  • SEO
  • KI-Agenten im Betrieb
  • Social Media
  • Zwei Sprachen
VoltExchange-App auf dem Smartphone: Karte mit privaten Ladepunkten und Filter nach Leistung und Steckertyp
Betrieb

Zwei Leute, ein Produkt, vier Agenten.

Eine Community braucht laufend Kommunikation: Mails, Antworten, Beiträge, Posts. Ein Zweierteam kann das nicht nebenbei. Bei VoltExchange bereiten KI-Agenten diese Arbeit vor. Freigegeben wird jedes Mal von einem Menschen, vor dem Versand.

  1. Marketing-Mails

    Anlässe, Zielgruppe und Entwurf kommen aus dem Agenten. Arno liest gegen und gibt frei, dann geht die Mail raus.

  2. Kundenmails

    Anfragen aus der Community werden vorsortiert und beantwortet vorbereitet. Kein Versand ohne menschliche Freigabe.

  3. Blog & Content

    Themen, Recherche, Rohtext. Die Redaktion kürzt, prüft die Fakten und entscheidet, was überhaupt erscheint.

  4. Social Media

    Posts, Bildideen und Termine laufen als Vorschlag ein. Das spart die Planungsrunde, nicht das Urteil.

Startseite von voltexchange.app: Strom teilen statt Säulen suchen, mit App-Vorschau der Ladepunkt-Karte
Zweisprachig ab Tag eins: Website, App und Hilfeseiten laufen auf Deutsch und Englisch. Die Übersetzungen und die Pflege der Texte hängen am selben Agenten-Setup, sonst wäre die zweite Sprache liegen geblieben.
Das Ergebnis

Über 100 Mitglieder in vier Ländern, zwei Wochen nach dem Start.

Seit dem Launch am 13. Juli sind über 100 Mitglieder dazugekommen, die Ladepunkte liegen inzwischen in vier Ländern. Die Web-App ist live, die iPhone-App steht im App Store, die Android-Fassung ist in Vorbereitung. Gewachsen ist das ohne Mediabudget, über den Presseauftakt, die Community und das, was die Agenten an Content vorbereiten.

Die VoltExchange-Gründer Florian Wessling und Arno Hoffrichter am Strand
Florian Wessling und Arno Hoffrichter kennen sich seit der fünften Klasse und führen seit 2019 eine gemeinsame Agentur.

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